Leitmotiv Engagement gegen Langeweile

 

„Häufig sind es aber auch nur Langeweile aus Mangel an außergewöhnlichen, aus dem tristen Alltag herausragenden Erlebnissen und Abenteuern, die Kids zu risikoreichen Mutproben, zu Krawallen, Randale, Terror und Vandalismus treiben“, stellt KIPHARD 1993 fest und fordert ein erzieherisches Engagement gegen Langeweile und Erlebnisarmut. Sein Appell bleibt nicht ungehört. Bereits 1996 konstatiert KIPHARD: „Das, was bisher eines der ungelösten Hauptprobleme der Motopädagogik und -therapie war, nämlich auch für Jugendliche genügend attraktive und motivierende Aktivitäten zu finden, scheint nunmehr einer Lösung näher zu kommen. Die unkonventionellen Hänge-, Schwung- und Wirbellandschaften mit den LOQUITO-Bewegungselementen sind geeignet, einen fließenden Übergang von der Psychomotorik zum Erlebnis- und Abenteuersport herzustellen“. KIPHARDs Resumee im Jahr 1996: „Es ist aber im Grunde nur eine Frage der Zeit, dass diese innovativen und zugegebenermaßen ein wenig verrückten, spielerischen und lustbetonten Bewegungsansätze in ihrer bemerkenswerten, pädagogischen und therapeutischen Wertigkeit auch von Seiten der Sportwissenschaft und Sportpädagogik erkannt und entsprechend gewürdigt werden“.

KIPHARD hat Recht behalten.

Die Bewegungsbaustelle ist ein Stützpfeiler in einer bewegungs- und erlebnisarmen Welt, die eigene Innenwelt neu erfahren zu können und sich in der äußeren Erlebniswelt besser als bisher zurechtzufinden.   Peter Hagedorn, 1996

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